Endurance Rennrad (Trek Domane SL6)


Endurance Bikes bedeutet eigendlich nichts weiter als Langstrecken- Rennrad. Die Haupteigenschaften sind somit Komfort, Robustheit und Stabilität. Sie wurden ursprünglich für die Kopfsteinpflasterstrecken der "Classics" in Nordfrankreich entwickelt. Die Bikes sollten die Vibrationen des Untergrunds abdämpfen, die ansonsten zur schnelleren Ermüdung der Fahrer führten. Daher wurden die Rahmen mit höherer Nachgiebigkeit und Flexibilität gebaut sowie größere Reifen eingesetzt.

 Die Nachgiebigkeit wird von jedem Hersteller unterschiedlich umgesetzt. Bei Treck nennt sich das System IsoSpeed, ein Gelenkmechanismus vorne und hinten, der die vertikale Nachgiebigkeit (Stöße von unten) erhöht ohne dabei an Steifigkeit des Rahmen einzubüsen. Für die breiteren Reifen wird auf einen breiteren Freiraum bei der Gabel und dem hinteren Rahmenfreieck gesetzt.
Breitere Reifen haben zahlreiche Vorteile, so z.B. dass sie mit geringerem Reifendruck gefahren werden können um so noch mehr Vibrationen absorbieren zu können. Die meisten Endurance Bikes liegen bei 28 mm Reifenbreite. Das Treck Domane fahre ich sogar mit 35 mm.

Der Vergleich der Rahmengeometrie mit einem normalen Rennrad macht deutlich: Endurance Rennräder bringen den Fahrer in eine eher aufrechte Sitzposition. Das Steuerrohr ist höher und der Radstand länger.

Diese Rahmengeometrie sorgt für eine weitaus weniger aggressive Position auf dem Rad und ermöglicht so problemlos längere Strecken ohne zu hohe Belastungen des Rückens oder der Schultern.

 

Hier einige Bilder meines Trek Domane SL6